Rechtsanwalt Michael Baron-Kugler
RechtsanwaltMichael Baron-Kugler  

 

 

Vorsorge für den

Krankheits-, Pflege- und Todesfall

Die Themen

 

   - Vorsorgevollmacht

   - Patientenverfügung

   - Betreuungsverfügung

   - Testament

 

werden häufig und meiner Meinung nach fälschlicherweise unter dem Oberbegriff "Seniorenrecht" zusammengefasst.

 

Zwar ist es richtig, dass gerade ältere Menschen von den Themen Krankheit und Tod stärker betroffen sind als jüngere. Selbstverständlich sollten also gerade sie sich mit diesen sicherlich unangenehmen aber notwendigen Angelegenheiten befassen und auseinader setzen.

 

Aber gerade auch junge Menschen, welche z.B. gerade eine Familie gegründet haben, sollten hier tätig werden und sich und insbesondere ihre geliebten Menschen absichern.

Wie schnell kann es gehen, dass man durch einen tragischen Unfall nicht mehr selbst über seine Angelegenheit entscheiden kann, z.B. wenn man im Koma liegt.

 

Viele denken, dass dann der Ehepartner automatisch über alles alleine entscheiden kann.

Das ist aber nicht richtig!

Das ist nur der Fall, wenn er auch entsprehend bevollmächtigt ist. Alleine die Tatsache das man verheiratet ist oder in eingetragener Lebenspartnerschaft lebt oder gemeinsame Eltern eines Kindes ist, genügt hier nicht.

Dann müsste im schlimmsten Fall durch das Betreuungsgericht ein Betreuer bestellt werden.

 

Dem kann man vorbeugen, indem man eine Person seines Vertrauens im Rahmen einer Vorsorgevollmacht und/oder Bertreuungsverfügung mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben betraut, also bevollmächtigt.

Um dieser Person z.B. im, Falle einer schlimmen Erkrankung die Last der Entscheidung über eventuelle weitere Behandlungsmaßnahmen oder gar die Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen abzunehmen, sollte dies noch durch eine Patientenverfügung ergänzt werden.

 

 

All dies greift sehr stark in die engsten und persönlichsten Lebensbereiche ein, weshalb es dringend geboten ist, die notwendigen Erklärungen rechtssicher zu gestalten, damit diese im Fall der Fälle auch tatsächlich greifen.

So hat der Bundesgerichtshof in einer jüngst ergangenen Entscheidung (Beschluss vom 06.07.2016, Az. XII ZB 61/16) hundertausende von Patientenverfügungen mit einem "Federstrich" unwirksam gemacht, da die darin getroffenen Regelungen zu den "lebensverlängernden Maßnahmen" zu unbestimmt und zu allgemein gehalten sind.

 

 

Sollten SIe sich deshalb dazu entscheiden, diesbezüglich tätig zu werden, kann ich nur raten, sich professionelle Unterstützung zu suchen.

Gerne stehe ich Ihnen hierfür mit meinem, in jahrelanger Erfahrung erworbenen fachwissen zur Verfügung.

 

 

 

Rechtsanwalt

Michael

Baron-Kugler


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